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99334 Ichtershausen

Ilmkreis/Thüringen

948 erstmalig urkundlich erwähnt.1147 Gründung des Zisterzienser-Nonnen-klosters. Die romanische Kirche St. Georg und Marien wahrscheinlich schon 1133 erbaut.Bauwerke ähnlicher Wertigkeit als architektonisches Denkmal sind in Paulinzella, Kloster-Veßra oder Volkenroda nur noch als Ruinen erhalten. Das Kloster entwickelt sich durch Schenkungen zum reichsten Zisterzienser kloster Thüringens. 1198 wird in der Kirche die entscheidende Vorwahl Philipps von Schwaben zum König ein-geleitet. 1525 wird die Klosterkirche der protestantischen Gemeinde übergeben.
1539 wird das Kloster aufgehoben, die Klostergebäude teilweise niedergerissen und begonnen das sogen. "Alte Schloß" zu errichten.
1676 wählt Herzog Bernhard Ichters-hausen zu seiner Residenz und legt 1677 den Grundstein zum "Neuen Schloß".
Von 1832 bis 1854 wirkte hier der Pfarre und Dichter Wilhelm Hey. Aus seiner Feder stammen zahlreiche Fabeln für Kinder und u.a. auch das Lied "Weißt du, wieviel Sterne stehen".
1876/77 Umbau des Schloßes zum Gefängnis. Seit 1878 wurde es ohne Unterbrechung genutzt.
1862 bis 1990 war Ichtershausen das Zentrum der Nadelherstellung mit etwa 1000 Beschäftigten.
Zu Ichtershausen gehören die Ortsteile Thörey, Rehestädt und Eischleben. Es leben hier ca. 3000 Menschen.

Gemeindeverwaltung im Gebäude des Nadelwerkes aus dem Jahr 1862
Zeichnung des Dorfes aus dem Jahr 1640
Amtshaus Ichtershausen 1640

Wahrhafftiger bericht, Des dorffs Ichdershausen, Sampt die Kloster, Undt besten theil der heusder...4.Junij 1640